I sagl di o. - WIENzig
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I sagl di o.

osagln    “absägen”, jemanden gegen seinen Willen von seinem Job oder Posten entfernen bzw. seines Amtes entheben

 

“Heast, host scho gheat, jetz hom’s unsan Chef ogsaglt! Wahrscheinlich hod er’s Parteibiachl in Türkis ned ghobt.”

 

In der Arbeitswelt und besonders im staatsnahen Bereich ist es ein wohlbekannter Prozess: Die Regierung wechselt, und die Inhaber der begehrten Posten werden ogsaglt und durch neue Köpfe ersetzt, die besser zu passen scheinen. So will es der österreichische Brauch! Persönliche Querelen und/oder politisches Kalkül sind meist ausschlaggebender als berufliches Versagen, was allerdings gerne verschwiegen wird. Das Osagln hat also auch eine heimtückische, intrigante Komponente.

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