5 Charaktere der Corona-Krise - WIENzig
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5 Charaktere der Corona-Krise

Ausgangssperre: Das Leben in Wien steht still, offen haben nur mehr Apotheken und Supermärkte, Treffen sind tabu. Was für ein Charaktertest! 

 

Denn: Manchmal kommt man erst in der Krise drauf, wer wie drauf ist. Wir präsentieren fünf Charaktere, die durch das Corona-Virus und die verordnete Quarantäne zu Tage treten …

 

Der Survival-Experte

 

Er dreht seine Runden im Supermarkt und häuft kiloweise Nudeln, Sugo, Mehl und Klopapier auf sein Wagerl, bis es ausschaut, als würde es gleich einen Achsenbruch erleiden. Einkaufen ist Krieg! Wer weiß, vielleicht dauert die Quarantäne ja drei Jahre?

 

Der Paranoide

 

Er würde sich täglich am liebsten 50 mal desinfizieren, geht nur noch mit Gasmaske und Handschuhen ins Freie oder bestellt sich sowieso alles nur noch online. Der Grund ist nicht, dass er alt oder krank ist, sondern dass er eben sehr sehr vorsichtig ist. Besonders schwere Fälle fürchten sich sogar vorm Telefonieren. Wer weiß …

 

Der Grantler

 

Grantler haben in Wien immer Saison. In der Krise sind sie nur aktiver als sonst. Alles ist oasch, alle anderen sind deppert, die Politiker sowieso nur Hirnederln, die Maßnahmen der Regierung entweder viel zu lasch oder viel zu hart und natürlich so gschissn, dass man sich stundenlang darüber giften darf.

 

Der Klugscheißer

 

Er weiß garantiert alles über Corona: Wie es verhindert hätte werden können, was genau jetzt zu tun ist, wie es sich ausbreitet. Aber nicht, weil er Medizin, Biologie, Statistik oder sonst was Relevantes studiert hätte, sondern weil er eben meint, sich auszukennen. Damit geht er seinen Mitmenschen derb am Zaga.

 

Der Moralisierer

 

Ein Moralapostel war er immer schon, aber nun hat er mehr zu tun als je zuvor: So viele Menschen gilt es zurechtzuweisen! Die einen gehen mit Schnupfen raus, die anderen machen Corona-Witze, und manch einer flaniert mit nur 1,99 Meter Abstand an einem vorbei. Diese rücksichtslosen Gefährder ohne Gemeinschaftssinn!

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